Artikel

Schulen

«DARAUF WAREN WIR NICHT VORBEREITET», gilt nicht mehr.

Jörg Berger & Dr. A. M. Walker

August 16, 2020

Ob es wohl vorbei ist?

Wie werden unser Leben und unsere Arbeit mit einer weiteren Welle von Covid-19 oder der andauernd schwelenden Angst vor einer neuen Pandemie aussehen?

Wir wissen es nicht, so wie wir in den letzten vierMonaten wenig wussten und viel weniger Planungssicherheit hatten, als wir uns das sonst gewohnt sind.

Zu einem vollständigen Lockdown wird es wohl so schnell nicht mehr kommen. Aber wenn wieder vermehrt lokale Häufungen auftreten, ist es vorstellbar, dass einzelne Klassen bzw. Schulstandorte, Regionen oder kleine Kantone die Schulen wieder schliessen und wir schon bald wieder Distance Learning betreiben oder neue Formen des Fernunterrichts finden müssen. Und falls es nicht so weit kommt – wie können wir Schulunterricht im Schulhausbetreiben, wenn die Schutz- und Hygieneregeln wieder verschärft werden?

Es könnte also sein, dass sich eine Lehrperson resp. ein Kollegium subito in der Situation des Fernunterrichts wiederfindet. Deshalb sind alle Schulleitungen gut beraten, wenn sie bereits jetzt die Frage aufwerfen:

«Bin ich auf partielle Schliessungen von Klassen oder Schulstandorten oder andere einschneidende Massnahmenvorbereitet?»

Wie weiter im Leitungsteam?

Wie sollen sich der Krisenstab und das operative Leitungsteam unserer Schule mit den Erkenntnissen dervergangenen Monate auseinandersetzen und neu ausrichten? Welche Fragen sollten uns hierzu beschäftigen? MitDr. Andreas M. Walker verfüge ich über einen hervorragend kompetenten Gesprächspartner, mit dem ich diesenArtikel gemeinsam erarbeitet habe. Sein Tipp: «Stell dich mit deinem Krisenteam einigen zentralenHerausforderungen und ihr seid für die kommenden Wochen und Monate gewappnet.»

1. Diffuse Situationen

Wir leben in einer Wissensgesellschaft und das Vermitteln von Wissen ist unsere Kernkompetenz. Dochplötzlich haben wir uns über Wochen hinweg in einer Welt des Nichtwissens, Halbwissens und Falschwissensbewegen müssen. Wie gut sind unsere Kompetenzen entwickelt, wenn wir improvisieren müssen, weil wirimmer wieder Überraschungen erleben und Entscheide mehrmals angepasst werden müssen? Oder wennanders entschieden wird, als wir entscheiden würden und ohne dass wir vorher befragt worden sind?So müssen wir uns ganz konkret fragen: Was bedeutet es, wenn wir nochmals jenseits des «Normalen»unterwegs sein müssen? Was bedeutet es, wenn die Schutz- und Hygienemassnahmen wieder hochgefahrenwerden? Welches sind unsere tauglichen didaktischen Konzepte, gerade wenn wir flexibel sein müssen? Woentstehen Unsicherheiten bei Lehrer*innen und was bedeutet das für deren Einsatzwille undEinsatzfähigkeit? Gehören einzelne unserer Mitarbeitenden zur Risikogruppe oder sind sie empfänglich fürVerschwörungstheorien?

basismodul "corona-Evaluation"

Herausgefordert
für eine neue Normalität

Verschaffen Sie sich durch die "Corona-Evaluation", dem Basismodul, gemeinsam mit Ihrem Team Überblick und Klarheit darüber, welche weiteren Schritte Sie jetzt aktiv mit Ihrer Schule gehen wollen.

450

Cups of Coffee

2488

Support

3499

Line of Code

1230

Happy Hours

Zu corona, die schule und unsere zukunft

Weitere Artikel

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Suspendisse varius enim in eros elementum. Duis cursus, mi quis viverra ornare

Zukunftsforschung

25 Jahre auf Sendung – Was auch der Zukunftsforscher nicht vorhersah

Andreas M. Walker nimmt in dieser Jubiläumssendung zum insgesamt dritten Mal Platz in «FENSTER ZUM SONNTAG» und ordnet die speziellen Herausforderungen von heute und morgen ein.

Monday, August 17, 2020

Corona

Covid-19: ein «Black Elephant», kein «Black Swan»!

Wir haben kein Problem in der Risikofrüherkennung, aber in der Sensibilisierung von Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit und in der Umsetzung von Theorie in konkrete Praxis.

Sunday, August 16, 2020

Schulen

«DARAUF WAREN WIR NICHT VORBEREITET», gilt nicht mehr.

Arbeitspapier für Pandemiewellen des VSLCH

Sunday, August 16, 2020